Carlo Laeri
geboren 1951, lebt und arbeitet in Bern.
Ausstellungen:
2000 Gemeinschaftspraxis Brunnmatt.
2005 Stadtbachstrasse mit Tobias Biancone (Gedichte) Dino Forbici (Fotografien):
unterwegs – im moment.
2009 r a u m : auch das
Aus einem Text von Carlo Laeri zu seiner ersten Ausstellung im r a u m :
50er Jahre: erste Erinnerungen an Meer, Salz und Focaccia, an vergilbtes Papier und Bücher mit eingeklebten Bildern.
60 er Jahre: Zeichnen als Mittel gegen den verstaubten Zeichnungsunterricht, Besuch einer Ausstellung mit Werken von Paul Klee, Kunsthallenbesuche anstatt Schulaufgaben.
70 er Jahre: endlich frei malen, kleine Ausstellungen (mit italienischen Gastarbeitern, in der Buchhandlung Franke, im Schlüssel Detligen), malen um zu überleben, an der Uni: Philosophie, Deutsche Literatur und Kunstgeschichte, ausschliessliche Kopfarbeit befriedigt nicht, versuche zeichnen zu lernen.
80 er Jahre: Vorrat an altem Papier aufgestockt, wilde Bilder, Ausstellung in der Galerie Salchli & Agoues in Rüfenacht (mit Alberto Meyer und Jürg Moser).
90 er Jahre: erneut mit dem Scheitern konfrontiert. Zeichnen, Malen, Collagieren als Wirken in einem anderen Raum; Grenze zwischen Erhabenem und Verworfenem verschwimmt.
Ab 2000: beharrlich Zuflucht zu Papier und Farbe gefunden.
Seither Auseinandersetzung mit Grenzen und Un-wegen, mit dem Fragmentarischen, mit Zuversicht, Hoffen und dem Entdecken des Grossen im Kleinen.
